Großtechnische Verfahren

Bereits seit mehr als 100 Jahren wird Holz industriell geschützt. Von den Nichtdruckverfahren (Einlagerungsverfahren: Trogtränkung, Tauchen, Heiß-Kalt-Einstelltränkung; Oberflächenverfahren: Kurztauchen, Fluten, Sprühtunnelverfahren) sind die Druckverfahren zu unterscheiden, welche bei Hölzern für den Landschafts- und Gartenbau von besonderer Bedeutung sind.

Vorteile:

  • Umweltverträgliche Produktion (geschlossene Produktionskreisläufe mit Rückführung überschüssiger Holzschutzmittellösung, versiegelte Abtropfflächen, witterungsgeschützte Ausfixierung der fertig imprägnierten Hölzer)
  • Einsatz ausschließlich DIBt-geprüfter Holzschutzmittel (Sicherstellung von Wirksamkeit, Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit).
  • Sehr lange Lebensdauer der Produkte, da mit diesen Verfahren eine besonders große Eindringtiefe des Holzschutzmittels, also eine breit geschützte Zone erreicht wird.
  • Nachbehandlung kann in der Regel entfallen.

"Nachteile:"

  • Meist "teurer" als die Do-It-Yourself-Lösung, da aufwändige Produktion durch Fachkräfte (einheimische Produktion) erfolgt.
  • Bei Billigprodukten aus Drittländern häufig unbefriedigende Lebensdauer, da hier i.d.R. beim Holzschutzmittel gespart wird bzw. die Tränkverfahren nur in verkürzter Form durchgeführt werden (Folge: zu geringe Lösungskonzentration, zu geringe Eindringtiefe).