Qualität von Außenholzprodukten - es gibt große Unterschiede!

Im Handel findet der Verbraucher ein kaum überschaubares Angebot an Außenholzprodukten z.B. für den Garten, den Landschafts- und Spielplatzbau und für die Landwirtschaft (z.B. Wein- und Obstbau). Da kann die Wahl mitunter schon zur sprichwörtlichen Qual werden. Doch woran orientieren?

In einer Zeit lautstarker Rabattschlachten im Handel läuft man leicht Gefahr, den Verlockungen der Billigheimer mit ihrem „Geiz ist Geil"-Getöse zu erliegen. Dabei gilt gerade bei Gartenhölzern, dass das Billigste keinesfalls immer das Günstigste sein muss. Im Garten verbaute Hölzer müssen so einiges aushalten: Sonne und Regen, Hitze und Kälte - sie alle setzen dem Holz zu. Ebenso wie Pilze und Holz zerstörende Insekten. Ihre Schönheit und Funktion behalten Gartenhölzer deshalb nur dann, wenn die Holzqualität stimmt, bauliche Holzschutzmaßnahmen beachtet werden und man sie nicht nur fachgerecht verbaut und pflegt, sondern gegebenenfalls - sofern die natürliche Dauerhaftigkeit des verwendeten Holzes für den beabsichtigten Einsatzzweck nicht ausreichend ist oder das Kernholz Splintholzanteile enthält - wirksam vorbeugend schützt.

Letzteres wird mit industriell gefertigten Außenholzprodukten, die in einem Kesseldruckverfahren bzw. (bei Hölzern für Einsätze in der Land- und Forstwirtschaft) in einem Heiß-Kalt-Einstelltränkverfahren) imprägniert wurden am besten erreicht.

Doch Imprägnierung ist nicht gleich Imprägnierung und auch bei Produkten aus natürlich dauerhaften Holzarten hapert es insbesondere bei den Billigprodukten an der notwendigen Qualität. Bei ihnen wird .z.B. gern an den generell notwendigen baulichen Holzschutzmaßnahmen gespart. Vom Fachbetrieb stammende Gartenholzprodukte weisen diese Probleme nicht auf. Es ist deshalb besonders wichtig, Qualität zu verlangen, denn sie entscheidet über die Langlebigkeit und nicht der Rabatt!

Konkrete Einkaufs- und Auschreibungstipps, die Endverbraucher, Garten- und Landschaftsbauer sowie -architekten, Wein- und Obstbauern aber auch die Entscheidungsträger bei Behörden (z.B. Gartenbau- und Grünflächenämter von Städten und Gemeinden) beim Kauf bzw. bei der Ausschreibung unbedingt beachten sollten, um auch wirklich Qualität für ihr Geld zu erhalten, finden sich unter Service - Ausschreibungshinweise.

Nur derartige Außenholzprodukte sind wirklich langlebig und dauerhaft. Logisch - der Aufwand ist größer und deshalb kostet es (natürlich) etwas mehr als das „Billigprodukt" aus dem Sonderangebot. Auf längere Sicht werden aber nicht nur der Geldbeutel, sondern auch unsere wertvollen, natürlichen Ressourcen geschont! Erhältlich sind sie bei den im Deutschen Holzschutzverband für Außenholzprodukte e.V. organisierten Herstellern (siehe Service - Wo bekomme ich was?).