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Holzprodukte für den Garten- und Landschaftsbau: Kesseldruckimprägnierung als Beitrag zum Klimaschutz!

Bekanntlich ist der Wald ein riesiger Kohlenstoffspeicher. Langfristig gesehen verhält er sich CO2-neutral, da auch Bäume nicht endlos wachsen, sondern irgendwann absterben und verrotten, wobei das in ihnen gespeicherte CO2 wieder freigesetzt wird.

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Terrassendielen aus kesseldruckimprägniertem Nadelholz – ökologisch, gesundheitsverträglich und ökonomisch!

Fachgerecht imprägniert, erfüllen kesseldruckimprägnierte (KDI) Terrassendielen sämtliche an sie gestellten Anforderungen hinsichtlich Ökologie, Gesundheit und Ökonomie.

Skepsis und Vorurteile ihnen gegenüber sind absolut unangebracht bzw. unbegründet, wie sich bei näherer und unvoreingenommener Betrachtung zeigt:

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Heiß-Kalt-Einstelltränkverfahren

Die Heiß-Kalt-Einstelltränkung gehört zu den Nichtdruckverfahren und wird heute vor allem für die Imprägnierung von Baum-, Weinbergs- und Obstbaumpfählen angewendet. Eine Besonderheit dieses Verfahrens liegt darin, dass lediglich der besonders stark durch Holz zerstörende Pilze gefährdete untere Bereich der Pfähle (Erd-Luftzone) imprägniert wird, während der obere Teil unbehandelt bleibt (eine spez. Variante ist die sog. „Doppelimprägnierung“, bei der zuerst eine Kesseldruckimprägnierung mit einem Holzschutzsalz und anschließend eine Heiß-Kalt-Einstelltränkung im unteren Bereich durchgeführt werden). Es hat sich über viele Jahrzehnte bewährt, denn das Ergebnis sind Produkte mit einer besonders langen Haltbarkeit.

Verfahrensablauf

Beim Heiß-Kalt-Einstelltränkverfahren wird Kreosot (Imprägnieröl) zusammen mit dem Imprägniergut (Holzpfähle für den Wein- und Obstbau) auf eine Temperatur von 110 ± 5 0C erhitzt. Diese Temperatur wird 2 Stunden gehalten und anschließend im Tränkbad auf ca. 50 0C abgesenkt. Teilweise wird eine nochmalige Erwärmung auf ca. 65 0C nachgeschaltet.

Zum Einsatz kommen hierbei Kresote der Typen B und C gemäß EN 13991, die sich durch hohe Wirksamkeit und Umweltverträglichkeit auszeichnen. Viele Hersteller, bei denen dies technisch möglich ist, sind momentan in der Umstellungsphase von Typ B auf Typ C: Letzterer ist noch geruchsärmer und zeigt ein nochmals verbessertes Fixierverhalten.

Wirkungsprinzip

Wenn trockene bis halbtrockene Hölzer zunächst in warmer Tränkflüssigkeit gelagert werden, dehnt sich die im Holz befindliche Luft aus. Bei nachfolgender Abkühlung entsteht – in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz – ein geringes Vakuum im Holz, durch das (nach der anfänglichen Spontanaufnahme) weitere Tränkflüssigkeit in das Holz hinein gesaugt wird.

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